Ausstellungseröffnung „Lübeck 1826“

Zum Hansekulturfestival am 6. Juni eröffnete die Ausstellung punktgenau um 13.30 Uhr. Bis 13.03 Uhr hatten die Ausstellungsmacher:innen noch an den Objekten geklebt und geschraubt. Und dann öffneten sich die Türen. An diesem Wochenende konnten rund 500 Besucher:innen gezählt werden.

Die Ausstellung beantwortet die Fragen, warum die Reformierten (erst) 1826 in die Innenstadt ziehen konnten, welche Persönlichkeiten und Umstände den Bau befördert haben. Dabei geht es um die Stadtgeschichte Lübecks verbunden mit Religions-, Migrations- und Kulturgeschichte.

Eigens für diese Ausstellung hat der Hamburger Illustrator Till Lenecke 10 Bilder gezeichnet, die die Geschichte blitzlichtartig darstellt. Den Bildern gegenüber stehen Texte auf Rollups und Paravents, die das Thema vertiefen.

Darüber hinaus finden verschiedene Inszenierungen statt:

  • „Geibels Denkraum“: Hier wird bildlich dargestellt, in welchem gedanklichen Raum sich Pastor Johannes Geibel bewegt hat.
  • Eine Pappfigur und ein Koffer illustrieren die Geschichte eines Gemeindemitglieds vom Deserteur zum erfolgreichen Lübecker Unternehmer.
  • Die 1:1-Kopie des Ölgemäldes der Familie Souchay beeindruckt nicht nur mit fast vier Quadratmetern, sondern illustriert als Schlusspunkt der Ausstellung auch das soziale Milieu der damaligen Gemeinde.
  • Lebensgroße Pappfiguren wie die des Bälgetreters und Figuren, wo das Gesicht ausgespart und durch die Besucher:innen ergänzt werden kann, laden zu einer Beschäftigung mit den Menschen der Zeit ein.

Kurator Karsten Büttner hat mit dem ehemaligen Stadtarchivar Jan Lokers und Thomas Schmittinger, dem ehemaligen Direktor des Katharineums, sowie weiteren Textern diese Ausstellung umgesetzt. Neben dem Grafiker Jonas Völkmann, der für das visuelle Gesamtkonzept zeichnet, waren verschiedene Gemeindemitglieder an der praktischen Umsetzung beteiligt.

Zu sehen ist diese Ausstellung noch bis zum 16. August in der ev.-ref. Kirche.

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